20. Februar 2010: Weltweit erste integrale Gesamtaufführung von Hans G Helms' "Fa:m' Ahniesgwow" durch die sprechbohrer 23.02.2010
Jeder kennt den Titel von Helms' legendärem Buch, aber kaum einer hat es je aufgeführt gehört. Die sprechbohrer haben das Sprach-Werk zum ersten Mal überhaupt komplett in Anwesenheit des Autors öffentlich vorgetragen.

Wer die erste Live-Aufführung verpaßt hat, der kann in Bälde auf die Gesamteinspielung zurückgreifen, die die sprechbohrer im Juni beim Hessischen Rundfunk (Redaktion Neue Musik) aufgenommen haben. Die Produktion wurde durch die Förderung der Kunststiftung NRW ermöglicht. Das Label WERGO plant die Veröffentlichung der Aufnahme.

Die Ursendung des gesamten 90minütigen Werkes war in der hr2-Sommernacht der neuen Musik ab 1 Uhr in der Nacht von Samstag, 29., auf Sonntag, 30. August 2009 auf hr2-kultur zu hören. Moderator war Produzent Stefan Fricke.

Die sprechbohrer sind ein Ensemble im Grenzbereich zwischen Sprechen und Musik und bestehen aus den drei phonetischen Stimmen von Sigrid Sachse, Harald Muenz, Georg Sachse.
www.sprechbohrer.de
UA am 23. August 2008 23.05.2008
KGNM im Kölnischen Kunstverein (Die Brücke, Hahnenstraße 6, 50667 Köln)
In memoriam Karlheinz Stockhausen

18.00 Uhr
Karlheinz Stockhausen: Klavierstück 7
Harald Muenz: nearly - fast für Baßklarinette, Marimba und Klavier (2008; UA)
Albrecht Zummach: Tape Dances and Swinging Lullaby (UA)
Peter Eötvös: Flötensolo aus „Shadows“, Bearbeitung (UA)
Michael von Biel: „Berliner für 2 DM“
Mark Polscher: „Rosary“ für Bassetthorn, Klavier und Schlagzeug (UA)
Karlheinz Stockhausen: „Amour“ (Ausschnitt)
Hans G Helms: Originale – Fa:m’Ahniesgwow
Christoph Maria Wagner: „Delay“ für Klavier solo (UA)
Mike Svoboda: Solo for Piccolo (from „Something bigger“) (UA)
Michael von Biel: Lesung – Eccossaises for piano (simultan) (UA)
Robert HP Platz: „Kiefer“ für Bassklarinette und Schlagzeug (UA)
Karlheinz Stockhausen: Klavierstück 8
Mary Bauermeister/Camilla Hoitenga: Performance/Improvisation (UA)
Johannes Fritsch: Einschübe/Abgesang für Klarinette, Schlagzeug und Klavier (UA)

Camilla Hoitenga: Flöte
Christoph Maria Wagner: Klavier
Solisten der musikFabrik:
Carl Rosman: Klarinetten
Ulrich Löffler: Klavier
Thomas Meixner und Arnold Marinissen: Schlagzeug
sowie Mary Bauermeister, Hans G Helms, Michael von Biel und Albrecht Zummach
New CD release 25.12.2007
Muenz, Harald: Still life with Orphean Shepherd
and works by koch, Brand, Ishigami, Haarmann, Kessler, Liebhart, Kreidler, Niehusmann, Eckert, Sistermanns, Wagner, Gerwin, Heintz, Specht, Sharma, Florian, Reusner, Olbrisch, McKinnon, and Bartetzki

DEGEM CD 9, Curator: Stefan Fricke
Publisher: cybele records CD 960.209
Hans G Helms 75 16.05.2007
Die sprechbohrer gratulieren Hans G Helms ganz herzlich zum Geburtstag am 8. Juni 2007. Sein Schlüsselwerk Fa:m´ Ahniesgwow war der Anlaß, zu dem sich 2004 unser SprachKunstTrio sprechbohrer zusammengefunden hat.
Am 30. Juni um 20 Uhr werden die sprechbohrer im Rahmen des Helms-Tages in Berlin dem Autor die Strukturen I,1 und IV aus FA als Geburtstagsständchen zum besten geben.
Dem Konzert geht ein Workshop mit Hans G Helms voraus, in dessen ersten Teil Daniel James eine ausführliche Analyse und Interpretation von Fa: m' Ahniesgwow vorstellen wird; im zweiten Teil werden dann zwei von Helms' filmischen Arbeiten (einer seiner städtebausoziologischen Dokumentarfilme und eine Dokumentation über Schwarze Musiker in den USA) vorgeführt und diskutiert.
Ort: Fritz-Reuter-Haus am Hegelplatz, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin-Mitte
Kurator: Daniel James
1. Teil - 12:30 Uhr - 'Ästhetische Erfahrung und Kritik'
[14:00 bis 15:00 Uhr – Mittagessen]
2. Teil - 15:00 Uhr - 'Dokumentation, Darstellung und erschließende Kritik'
I [15:00 bis 17:00 Uhr] Filmvorführung
[17:00 bis 17:15 Uhr – Pause]
II [17:15 bis 18:00 Uhr] Diskussion
20:00 Uhr - Konzert
Fa:m' Ahniesgwow: I,1 und IV

sprechbohrer: Sigrid Sachse, Harald Muenz, Georg Sachse - phonetic voices/phonetische Stimmen
www.sprechbohrer.de
dietro V avanti commissioned by Westdeutscher Rundfunk (WDR) 22.04.2007
A sextet commissioned by WDR radio 3 had its premiere by Ensemble Alter Ego (Rome) in a concert on Saturday, 3 March 2007 at the Großer Sendesaal of Westdeutscher Rundfunk, Köln.

The Italian title “front / back” refers to a perceptual game between foreground and background looking into today’s relativisation of aesthetic, historic and compositional positions. Where is front and where is back? The lapidary statement according to which the advanced developments of the 1950s in the meantime have transformed themselves into an arrièregarde.. Because their commitment to an old concept of the new (Taruskin) has long since degenerated into a cliché.

Harald Muenz: dietro V avanti (2006-7; WP) for flute, clarinet, violin, violoncello, vibraphone, and piano

ALTER EGO: Manuel Zurria, flutes; Paolo Ravaglia, clarinet; Aldo Campagnari, violin; Francesco Dillon, violoncello; Fulvia Ricevuto, vibraphone; Oscar Pizzo, piano

Moderator: Patrick Hahn
Producer: Frank Hilberg
Premiere/live broadcast: 03/03/2007, Cologne, WDR, Großer Sendesaal

Stage work under way 22.04.2007
The authors are
Elfriede Czurda, Vienna - words
Harald Muenz, Cologne/London - sounds
Bettina Grossenbacher, Basel - video/light

Kristallisationspunkt des thematischen Fortgangs ist das Motiv des Reisens, es geht um Aufbrüche von absoluter Harmlosigkeit bis zu absolutem Horror: um Vergnügungsreisen, Verschleppung, Vertreibung, Forschungsreisen, Deportationen, Jagd- und Kaufexpeditionen – Bewegungen und Fluchten aller Art.

Die Dynamik der Farce entwickelt sich aus einem Spektrum von szenischen Bildern, die sich um eine Protagonistin gruppieren. Diese Protagonistin ist eine Greisin, die in verschiedenen epochalen, Lebens- und Beziehungs¬stadien auftritt. Sie ist der Mittelpunkt, um den Variationen von Lebens¬motiven kreisen, die in den jeweiligen Szenen Generationenfolgen, Macht- und Emotionsverhältnisse beschreiben.

Figuren der Farce sind reale und projizierte Personen, Instrumente als sie selber und als Personen, Videobilder als Erzähler.

• Der musikalische Bereich entwirft instrumentale und vokale Strukturen und ihre elektronischen oder phonetischen Verarbeitungen, sowie klangliche Objets trouvées die prozeßhaft anverwandelt, gebrochen und verändert werden.

• Im Raum- und Bildbereich gibt es Bilder aus Licht, filmische Szenen als Erzählung, Raum- und Atmosphärengestaltung, Close-ups, Stills, Figurenschöpfung, mediale und textuelle Dokumentationen.

• Im textlichen Bereich bilden die Figuren szenische Momentauf¬nahmen historischer, politischer und persönlicher Konstellationen eines einzelnen Lebens oder seiner Auffächerung in eine Reihe zeit¬lich und situativ diversifizierter Lebensmotive.

Die sonst häufig abgegrenzten Bereiche von Musik, bildender Kunst und Literatur greifen bereits während des Entstehungsprozesses als gleichwertige Impulsgeber und Generatoren ineinander.

In Zusammenarbeit mit dem


The main characters of our farce are speaking persons, video images as well as sound structures, film scenes, light images, word sequences, vocalists and live electronics.

The three authors have met several times during 2006 to develop the project together from scratch. At the moment we are checking out possibilities for production.

In collaboration with Ensemble Mosaik, Berlin.
Muenz' Donaueschingen Debut 22.04.2007
Mit einem kurzen Beitrag im Rahmen des von Stefan Fricke kuratierten Projektes
>> Audioguide DOE << bin ich zum ersten Mal als Komponist zu den Donaueschinger Musiktagen eingeladen.
Künstlerischer Leiter in Lübeck 24.06.2006
Mit Wirkung zum WS 2006-7 wurde ich zum Künstlerischen Leiter des Elektronischen Studios der Musikhochschule Lübeck (Technische Leitung: Reso Kiknadze) berufen. Ich unterrichte an der Hochschule die Studierenden im Hauptfach Komposition mit einem Schwerpunkt auf Elektronischer Komposition.
dissieme @ Harvard 07.11.2005
My piece dissieme has been selected in the Harvard University Studio for Electroacoustic Composition Live Electronic Music Competition by the international jury (Jacopo Baboni Schilingi, Örjan Sandred, Hans Tutschku).

The intention of this competition by the Studio for Electroacoustic Composition (HUSEAC) of Harvard University is focussing on the exchange of experiences in the field of live-electronic music.

I will be happy to follow HUSEAC's invitation for rehearsals, masterclasses, and the concert from march 6-12.
Franco-Evangelisti-Band 26.06.2005
Im März 1999 fand im Italienischen Kulturinstitut Köln die Gesamtaufführung des publizierten Werkes von Franco Evangelisti nebst einer Reihe von Vorträgen rund um den Komponisten statt.

Recherche und Vorarbeiten zu diesem Projekt der KGNM hatten mich ca. zwei Jahre lang beschäftigt, daher sollten die Ergebnisse auch in Buchform vorliegen. 2002 konnte der Band schließlich beim Pfau-Verlag erscheinen.

Er enthält zudem Übersetzungen bislang unveröffentlichter Materialien aus dem Italienischen von Christine Anderson und mir.

Muenz, Harald (ed.): hin zu einer neuen Welt. Notate zu Franco Evangelisti. Mit Aufsätzen von Heinz-Klaus Metzger, Antonio Trudu, Christine Anderson, Thorsten Wagner, Giordano Ferrari, Hans G Helms, Gottfried Michael Koenig und Harald Muenz sowie einem Anhang. Saarbrücken (Pfau) 2002

Eine ausführliche Rezension des Buches erschien in MusikTexte (Heft 94, August 2002), S. 95, Autor: Rainer Nonnenmann.

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